AFG-Recycling

Partner der Getränkeindustrie seit 3 Generationen

AFG-Recycling hat alle namhaften Mineralbrunnen über Jahrzehnte begleitet – von der Glasflasche zur PET-Flasche, vom Mehrweg zum Einweg – und kennt die Bedürfnisse seiner Partner und Kunden sehr genau. Dabei sind wir ein inhabergeführter Mittelständler geblieben, der beides verbindet: eine kontinuierliche Weiterentwicklung und die Nähe zum Kunden, dem wir ein verlässlicher Partner sein wollen.

Der Beginn als Großhandel für die Getränkeindustrie
AFG-Recycling startet 1954 als Großhandel für die Getränkeindustrie. Gründer war der aus einer Trierer Unternehmerfamilie stammende Herbert Stevens, Kunden waren neben Mineralbrunnen Wein- und Sektgüter sowie Bierbrauereien.

Zuverlässiger Partner für Verpackungen
Im Umfeld des enormen Wirtschaftswachstums der Nachkriegsjahre handelte das Unternehmen u.a. mit Verpackungen für die Getränkeindustrie: damals ausschließlich Glasflaschen, Korken, Drahtverschlüsse und Kronenkorken sowie gasdichte Schraubverschlüsse für CO2-haltige Getränke und Maschinentechnik für die Kellereiwirtschaft.

Entwicklung von neuen Techniken
Die Einführung der Perlflasche zum Ende der 1960er Jahre veränderte den Markt für die Mineralbrunnen komplett. Durch die Wiederbefüllung der Glasflaschen war der Grundstein für das bis heute existierende Mehrwegsystem in Deutschland gelegt. Waren es anfangs ausschließlich Aluminiumverschlüsse als Verschließsystem, kamen ein paar Jahre später einteilige Kunststoffverschlüsse aus PE (Polyethylen) hinzu. Durch die Zurücknahme und Wiederbefüllung der Glasflaschen waren die Betriebe nun zunehmend mit der Lagerung, Entsorgung und Verwertung verschiedenster Materialien konfrontiert. Mit namhaften Herstellern von Verschließsystemen wurden mit Beginn der 1970er Jahre Technologien entwickelt, damit die aus hochwertigen Materialien bestehenden Verschlüsse nach einer Aufbereitung einem neuen Verwendungszweck zugeführt werden konnten.

Neue Kunden aus der Mineralwasserbranche
Im Zuge dieser technologischen Entwicklung wurden viele namhafte Unternehmen der Mineralwasserbranche als Kunden hinzugewonnen, die bis heute Kunden der AFG-Recycling sind. Die Unternehmung verlagerte sich zunehmend vom Großhandel für die Getränkeindustrie hin zur Entsorgung und Verwertung der in der Getränkeindustrie anfallenden Wertstoffe.

Wachstumsschub nach Wiedervereinigung
Mit der Wiedervereinigung 1990 investierten viele Produzenten aus den alten Bundesländern in die neuen Märkte. Dadurch entwickelte sich der Mehrweg-Getränkepool enorm und viele neue Wertstoffanfallstellen in den neuen Bundesländern sorgten für einen Wachstumsschub im Unternehmen. Mit der Einführung der PET-Mehrwegflasche in den frühen 1990er Jahren ergaben sich neue Wertstoffe zur Entsorgung und Verwertung, vor allem der PP-(Polypropylen)- Schraubverschluss.

Erfahrung plus Innovation: die nächste Generation
Seit 2011 firmiert unsere Unternehmung unter dem Markennamen AFG-Recycling, wobei die Anfangsbuchstaben für alkoholfreie Getränkeindustrie stehen. Der neue Markenname ging nicht nur mit der nächsten Unternehmergeneration einher, sondern dokumentiert auch die Schaffung von neuen, höherwertigeren Wertschöpfungsketten in der Wiederverwertung der Materialien. Heute führen Winfried Stevens und sein Sohn Jens Stevens das Unternehmen AFG-Recycling gemeinsam.

afg-zertifizierungs-netzwerk-white-web

Ihr qualifizierter Partner. Mit Sicherheit.

AFG-Recycling ist zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz und bietet Kunden der Getränkeindustrie individuelle Komplett-Pakete zur fachgerechten Verwertung von Verpackungsmaterialien.

Als Entsorgungsfachbetrieb erbringen wir regelmäßig den Nachweis, dass wir nach den Bestimmungen des Kreislaufwirtschaftsgesetz befähigt sind, selbstständig Abfälle einzusammeln, zu befördern, zu lagern, zu behandeln, zu verwerten und zu beseitigen. Dazu erfüllen wir alle organisatorischen, personellen und technischen Voraussetzungen und verfügen über spezielles Fach- und Sachwissen. Die Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb erfolgt jährlich und muss stets neu erworben werden.

Unseren Kunden bieten das Zertifikat und unser Status als Entsorgungsfachbetrieb vor allem Entsorgungssicherheit und die Gewissheit, mit einem absolut verlässlichen und kompetenten Partner zusammenzuarbeiten, der sich fachgerecht und rechtskonform um ihre Belange kümmert. Für uns ist das Zertifikat eine grundlegende Voraussetzung für verantwortungsvolles Handeln als modernes, zukunftsorientiertes Recycling-Unternehmen.

Philosophie

Wir unterstützen unsere Kunden im effizienten Wertstoffmanagement – und tragen so zur Rohstoffschonung und Rohstoffsicherheit der deutschen Wirtschaft bei.

Wegwerfen war gestern, Rohstoffe und natürliche Ressourcen sind endlich. Nachhaltig zu wirtschaften, fossile Energieträger zu schonen und ressourceneffiziente Kreisläufe zu schaffen, sind zentrale Aufgaben unserer Zeit. Und für deutsche Unternehmen ein wichtiger Bestandteil ihrer Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit.

Einsparungen, die sich für alle rechnen
Gerade die Kunststoffe PE (Polyethylen) und PP (Polypropylen), die bei unserer Arbeit anfallen, gehören zu den Kunststoffen, die problemlos und vielfach recycelt werden können. So leisten wir mit unseren Kunden aktiven Klimaschutz. Wissenschaftler* gehen davon aus, dass je Tonne recyceltem PP 0,56 Tonnen COeingespart werden. Beim PE sind es sogar 0,64 Tonnen CO2 und im Falle von Aluminium sogar 9,87 Tonnen CO2, die nicht emittiert werden. Bei den von der AFG-Recycling umgesetzten Mengen von mehreren Tausend Jahrestonnen an Aluminium-, PP- und PE-Verschlüssen, sowie LDPE- und Papieretiketten, summiert sich das eingesparte CO2 auf eine Menge, die ein knapp zwölf Quadratkilometer großer Mischwald im Jahr an CObindet.

Wir schaffen optimale Kreisläufe
Fossile Rohstoffe sind die chemische Basis polymerer Kunststoffe. Deren Einsatzmöglichkeiten sind fast unbegrenzt und ihre mehrfache Nutzung ist in den Wertschöpfungsketten hochinteressant. Und genau hier liegt unser unternehmerischer Beitrag und der Kern unseres Recyclings: Entsorger werden zu Versorgern mit Sekundärrohstoffen. Dazu schaffen wir die technische und die wirtschaftliche Basis und schließen optimale Kreisläufe, von denen alle Beteiligten partizipieren – Wertstoffemittenten, Entsorger und Kunststoffverarbeiter.

 

* Quelle: Studie von Fraunhofer UMSICHT (Oberhausen) und INTERSEROH zur CO2-Einsparung durch den Einsatz von Sekundärrohstoffen.